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Dienstag, 21. Juni 2011

"Sicherheit in Sozialen Netzwerken"

"Sicherheit in Sozialen Netzwerken" – ist ein breitgefächertes Thema, das in Zeiten von Facebook, Wikileaks und mobilen Geräten wie Smartphones oder Tablet PCs Unternehmen ebenso wie auch Privatpersonen betrifft.


Wie nutze ich Soziale Netzwerke sicher?

Besonders der Schutz der Privatsphäre ist in Sozialen Netzwerken eine Herausforderung. Einerseits will man sich selbst präsentieren, um so auch von anderen TeilnehmerInnen gefunden zu werden, andererseits gilt es zu verhindern, dass persönliche Angaben missbraucht werden. Grundsätzlich gilt: Je vorsichtiger Sie bei der Angabe von persönlichen Daten und Fotos sind, desto sicherer ist das Social Networking!

Die wichtigsten Sicherheitstipps:

  • Geben Sie keine persönlichen Daten (Adresse, Wohnort, Telefonnummer etc.) bekannt, die es Fremden ermöglichen, Sie auch im „echten“ Leben aufzuspüren oder zu belästigen. Wenn möglich verwenden Sie einen Nickname (Benutzername).
  • Veröffentlichen Sie keine Bilder oder Texte, die Ihnen oder anderen später einmal peinlich sein oder aber zu Ihrem Nachteil verwendet werden könnten. Bedenken Sie, dass auch keine Bilder von Bekannten veröffentlicht werden dürfen, die diese „nachteilig“ darstellen. Auch wenn Bilder nur für eine kleinere NutzerInnengruppe freigegeben sind, ist nicht auszuschließen, dass diese irgendwann in falsche Hände gelangen.
  • Bedenken Sie, dass Soziale Netzwerke von potentiellen Arbeitgebern genutzt werden könnten, um mehr über Ihre Person zu erfahren.
  • Nutzen Sie die Einstellungsoptionen Ihrer Community für mehr „Privatsphäre“, indem Sie z.B. den Zugriff auf Freunde beschränken.
  • Verwenden Sie sichere Passwörter und halten Sie diese geheim. Gestohlene Log-in-Daten können verwendet werden um Ihr Profil zu verändern oder zu missbrauchen. Nachdem oft diesselben Passwörter auch bei anderen Konten wie z.B. eBay oder Amazon benutzt werden, kann ein gestohlenenes Passwort neben Mobbing auch handfeste finanzielle Folgen nach sich ziehen. Verwenden Sie deshalb verschiedene Passwörter für verschiedene Anwendungen und verändern Sie diese auch in regelmäßigen Abständen. Siehe auch: Wie sieht ein sicheres Passwort aus?
  • Wenn Fremde Sie einladen, Sie als „FreundIn“ zu verlinken, nehmen Sie diese Personen genau unter die Lupe, bevor Sie die Einladung annehmen.
  • In manchen Communities kann es auch vorkommen, dass Schadprogramme verbreitet werden. Seien Sie daher vorsichtig, wenn Sie Programme erhalten. Speichen Sie diese nicht auf Ihrem Computer und verwenden Sie ein regelmäßig aktualisiertes Anti-Virus-Programm.
  • Werden Sie von NutzerInnen der Community belästigt, so können Sie diese in der Regel sperren lassen. Kontaktieren Sie den Betreiber der Internetseite falls die unerwünschte Kontaktaufnahme nicht aufhört.

Weiterführende Links:

Quelle: http://www.saferinternet.at

Die Sicherheit Sozialer Netzwerke ist eine gemeinsame Aufgabe

Weltweit nutzen mehr als 500 Millionen Menschen regelmäßig Facebook. In Deutschland sind mittlerweile mehr als 20 Millionen Menschen auf der Plattform präsent – jeder vierte Deutsche. Die Hälfte der Nutzer meldet sich mindestens einmal pro Tag an, teilt sich seinen Freunden mit, versendet Links, postet Fotos oder liest einfach nur die Updates der Freunde. Facebook gehört inzwischen zum Alltag vieler Menschen.
Von Anfang an ist es Facebooks Anliegen gewesen, den Menschen die Möglichkeiten zu geben, sich mitzuteilen und die Welt damit offener und vernetzter zu gestalten. Durch das Internet und soziale Netzwerke können die Menschen heute wie nie zuvor miteinander in Kontakt treten – über Ländergrenzen hinweg. Während wir in der Vergangenheit mit entfernt lebenden Bekannten nur aufwändig Kontakt halten konnten, so nehmen diese heute lebhaft Anteil an unserem Leben; über Facebook tauschen sich Interessensgruppen aus, diskutieren und organisieren sich.
Dies hat auch Auswirkungen auf die Kommunikation politischer Themen. Im Gegensatz zu Menschen, die das Internet vor allem zur Informationsbeschaffung nutzen, ist der Facebook-Nutzer mit doppelter Wahrscheinlichkeit bereit, sich politisch zu engagieren – auch außerhalb des Internets. So verwundert es nicht, dass Facebook-Nutzer sich selbst um ein mehrfaches politisch aktiver betrachten als Menschen, die Facebook nicht nutzen. *
Privatsphäreeinstellungen bei Facebook: Viel kann man auch selbst in die Hand nehmen
Auf der anderen Seite bringen die neuen technischen Möglichkeiten auch neue Fragestellungen mit sich, die es so zuvor noch nicht gegeben hat. Für manche stellt sich die Frage, ob die Meinungsvielfalt in Gefahr gerät – oder Gefahr birgt, welche neuen Regeln es für den Umgang der Menschen miteinander in sozialen Netzwerken geben muss, oder wie die Fragen der Rechtssicherheit und des Datenschutzes in sozialen Netzwerken zu beantworten sind. Die Komplexität der Veränderungen resultiert in der Notwendigkeit aller Beteiligten, gemeinsam Antworten auf diese Fragen zu finden und zu diskutieren.
Facebook weiß um seine Verantwortung und arbeitet kontinuierlich daran, sich weiterzuentwickeln. Den Menschen, die Facebook nutzen, bieten wir Hilfestellung, um die Sicherheit auf der Plattform konstant hoch zu halten (zum Beispiel im Facebook Hilfebereich: http://www.facebook.com/help/). Die Menschen können ihre Profilseiten personalisieren und genau bestimmen, wie präsent sie für andere auf Facebook oder im Internet sind. Sie haben jederzeit die Kontrolle über ihre Daten – können diese auch wieder löschen, wenn sie das möchten. In den ‎Privatsphäre-Einstellungen‎ (http://www.facebook.com/settings/?tab=privacy) kann jeder individuell genau die Einstellungen wählen, die für ihn persönlich richtig sind. Und die überwältigende Mehrheit tut genau dies. Mehr als die Hälfte der Menschen, die Facebook nutzen, verändern im Laufe der Zeit die Privatsphäre-Einstellungen ihres Profils. Sie posten Informationen wohl überlegt an unterschiedliche Leserkreise (benutzerdefiniert, nur für Freunde, auch für Freunde von Freunden, für Freunde und Netzwerke etc.) und sie legen Gruppen von Freunden an, mit denen sie bestimmte Informationen teilen. Gerade der riesige Erfolg der Gruppenfunktion zeigt, dass die Menschen die Möglichkeiten der Plattform, sie individuell zu nutzen, verstehen.
Erst vor kurzem hat Facebook seinen überarbeiteten Sicherheitsbereich für Familien (http://www.facebook.com/safety) vorgestellt. Hier werden Eltern, Teenager und Pädagogen aktiv eingebunden. Sie finden hilfreiche Artikel und Videos rund um die Themen Sicherheit und Privatsphäre sowie viele weitere Informationen.
Auch die Nutzer von Facebook haben eine Verantwortung, mit ihren Informationen sorgsam umzugehen und sich angemessen zu verhalten. Es bleibt jedoch eine gemeinsame Aufgabe von Facebook und seinen Nutzern, ein vertrauenswürdiges Umfeld zu schaffen, in dem jeder Einzelne authentisch agieren und sich selbst und sein Netzwerk über Neuigkeiten und alle für ihn relevanten Themen auf dem Laufenden halten kann.
Facebook steht mit den deutschen Behörden in Kontakt und pflegt unter anderem regelmäßig den Austausch mit den Datenschutzbeauftragten der Länder und des Bundes. Unser Angebot ist es, mit ihnen im Dialog zu bleiben und anstehende Themen gemeinsam anzugehen. Dieses Angebot möchten wir hiermit auch allen Abgeordneten des Deutschen Bundestages machen.
* Quelle: Pew Internet & American Life, “Social Networking Sites and Our Lives” (June 16, 2011) http://www.pewinternet.org/Reports/2011/Technology-and-social-netwo...
Richard Allan ist Director of European Public Policy bei Facebook. In diesem Beitrag hat er die Positionen, die er bei der fraktionsoffenen Sitzung am 07. Juni 2011 im Reichstag zum Thema Datenschutz erläutert hat, noch einmal für blogfraktion.de zusammengefasst.
QUELLE: http://blogfraktion.de


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